14.11.2016

FREAKS UND FREMDE special im Dezember!!!


07. - 10.Dezember 2016 - FREAKS UND FREMDE special zum Jahresende im Societaetstheater Dresden!


Liebe Freunde der unbequemen Unterhaltung! Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu - es begann mit einer fulminaten Feier von David Bowie's Album "Black Star" zu seinem 69.Geburtstag, an dem wir unser Stück "LOVING THE ALIEN" als Ständchen brachten. Wir zogen drei Monate durch Kolumbien - eine Expedition, an deren vorläufigem Ende unsere neueste Produktion "ELDORADO" steht. Wir feierten unseren 10.Geburtstag mit "SONGS FOR BULGAKOW", die in diesem Jahr auch in der Schweiz zu Gast waren. Wir hatten eine herrliche Zeit im Theaterzelt im Alaunpark Dresden und nahmen Abschied von unserem geliebten Domizil LAB 15.

Wir laden Euch und Sie herzlich ein, das verrückte Jahr mit uns und unseren Stücken noch einmal Revue passieren zu lassen - Freaks und Fremde special!

07.Dez. 2016 um 20.00 Uhr
SONGS FOR BULGAKOW.

08.Dez. 2016 um 20.00 Uhr
ELDORADO.

09.Dez. 2016 um 20.00 Uhr
SOUNDS OF FREAKS
Die Freaks-und-Fremde-Musiker Daniel Williams, Frieder Zimmermann, Vladimir Vaclavek und Tobias Herzz Hallbauer im Konzert!

10.Dez. 2016 um 20.00 Uhr
LOVING THE ALIEN. 

Detaillierte Informationen in Kürze! - ´Tickets direkt im Societaetstheater -  oder unter heiki.ikkola@freaksundfremde!!!

13.11.2016

2017 im Societaetstheater: Jeden Monat FREAKSTADT!


Liebe Freunde der unbequemen Unterhaltung! 

Was ist der Schnee von gestern gegen die herrlich bizarren Klänge einer noch zu komponierenden Zukunftsmusik!?
2017 wird das Jahr der FREAKSTADT!
Soeben haben wir gemeinsam mit der Leitung des Societaetstheaters beschlossen, dass Cie. Freaks und Fremde mit der Wiedereröffnung des sanierten Societaetstheaters Dresden ab April 2017 dort ein monatliches Format gestalten wird, in dem wir unsere Produktionen zeigen, gemeinsam mit künstlerischen Gästen und Zuschauern experimentieren, forschen und Grenzen zerdehnen, Texte neu entdecken, dem Societaetstheater eine bisher ungewohnte Note hinzuwürzen. - Theater, Musik, Diskurs, Unterhaltung und Überforderung vier Tage am Stück - jeden Monat neu.

Unter dem Motto ANKUNFT IM PARADIES läßt die FREAKSTADT vom 27. bis 30.April 2017 zum ersten Mal ihre Zugbrücken herunter und lädt zum TheaterDiskursRummel mit wunderbaren Künstlern und Künstlerinnen.

Schon jetzt auf den Frühling freuen! Wir freuen uns auf unser Publikum! Neuigkeiten aus der FREAKSTADT gibt es stets auf unserem Blog! So, save the date and stay tuned!


Hören Sie rein - "Freakstadt" von Sønderling - die Hymne zur Reihe!

10.11.2016

Bowie is back in Dresden!

12./13. November 2016 um 20.00 Uhr / Societaetstheater Dresden
LOVING THE ALIEN. 
Eine Landung auf dem Planeten Erde mit Songs von David Bowie.


Sønderling / Köhler / Ikkola / Werth

Man schaue sich einfach das Gesicht von Bowie an: Bleich, zwei Augen, die in verschiedenen Farben leuchten, Haare in Orangerot und Züge, die so scharf geschnitten wie weich sind, schön und fremd. – Ein Außerirdischer mit der Aura der Einsamkeit des Superstars. Ausgangspunkt für das neue Stück der Cie. Freaks und Fremde ist das Schaffen des Popkünstlers David Bowie, die Suche nach der bei ihm immer wieder auftauchenden Figur des „Alien“ und die irritierende Feststellung, sich mitten in der gewohnten Welt auf einem fremden Planeten zu befinden.
Der Alien, der Fremde - wie nimmt ein Fremder, ein Außerirdischer unsere Welt wahr?
Die Darsteller in dieser Versuchsanordnung sind Forscher und Versuchskaninchen zugleich, Entertainer, Projektionsfläche und Spiegel. Dabei bedienen sie sich verschiedener Materialien, Puppen, Projektionen und ihrer eigenen Körper. Wir landen auf der Erde und schauen uns um – „believing the strangest things – loving the alien …“


 
[...] die Freaks meiden Beliebigkeit wie Klamauk und bieten immer ein körperlich-ehrliches, oft nachdenkliches, manchmal verstörendes Bühnenerlebnis, bei dem Zuschauen und -hören generell Freude macht. Und sie taugen dank packender Musik und unendlichem szenischem Ideenreichtum gut als Theater-Einstiegsdroge für junge Menschen. Das war bei »Songs.für Bulgakow« so, das ist nun bei »Loving the Alien« nicht anders. Dazu haben sie sich einen sehr musikalischen Sonderling auf die Bühne geholt [...] ein überbordendes Spiel aus Tanz, Mimik, Text und Gesang [...] mit Eleganz beim Puppenspiel. Eine metaphorisch aufgeladene Performance als Bilderrausch. (SAX Stadtmagazin)

Karten buchen auf: www.societaetstheater.de 
 

08.11.2016

RUANDA-MEMORY - heute Abend zum letzten Mal im Societaetstheater!


„Ruanda-Memory. Eine Geschichte in neun Objekten.“
Ein Theaterprojekt der Cie. Freaks und Fremde. 

10.November 2016 um 20.00 Uhr
Societaetstheater Dresden 

Liebe Freunde der unbequemen Unterhaltung! 
Vom 9. auf den 10. November 1938 brannten die Synagogen. Sie brannten in Deutschland. Sie brannten in Österreich. Sie brannten in der Tschechoslowakei. Organisierte Schlägertrupps setzten jüdische Geschäfte und Gotteshäuser in Brand. Tausende Juden wurden misshandelt, verhaftet oder getötet. Spätestens an diesem Tag konnte jeder in Deutschland sehen, dass Antisemitismus und Rassismus bis hin zum Mord staatsoffiziell geworden waren. Diese Nacht war das offizielle Signal zum größten Völkermord in der Geschichte der Menschheit. - "Nie wieder!", hieß es nach dem Weltkrieg. Nie wieder? Nie wieder wegsehen? -
Am 09. und 10.November 2016 zeigen wir im Societaetstheater Dresden wieder "RUANDA-MEMORY. Eine Geschichte in neun Objekten" - der unmögliche Versuch, ein Theaterstück über einen Völkermord zu machen. 
 

Eine der wichtigsten Inszenierungen der Cie. Freaks und Fremde, zum letzten Mal im Dresdner Societaetstheater. Auch wenn die Inszenierung weiter im Repertoire der Compagnie bleibt, sollte sich das Dresdner Publikum die Chance nicht entgehen lassen, die letzten Vorstellungen im Societaetstheater zu besuchen. / Tickets: Hier!


TEAM:
Sabine Köhler, Heiki Ikkola - Idee und Performance.
Tobias Herzz Hallbauer - Musik.
Rita Hausmann - Bühne.
Bärbel Haage - Puppe.
Tanja Mette-Zimmermann - Mitarbeit Text, Dramaturgie.
Judith Hellmann - Produktionsmanagement.
Jean Sebastian Nass - Fotografie, Grafik.
Licht - Beate Oxenfahrt.

Eine Produktion von Cie. Freaks und Fremde.
Gefördert durch die Kulturstiftung Sachsen, die Landeshauptstadt Dresden und das Societaetstheater Dresden.

"Wer nicht mit seinem Vater spricht, weiß nicht, was sein Großvater sagte …"

Als Völkermord in Ruanda werden unzählige Gewalttaten in Ruanda bezeichnet, die am 6. April 1994 begannen und bis Mitte Juli 1994 andauerten. Sie kosteten zirka 800.000 bis 1.000.000 Menschen das Leben. In annähernd 100 Tagen töteten Angehörige der Hutu-Mehrheit etwa 75 Prozent der in Ruanda lebenden Tutsi-Minderheit sowie moderate Hutu, die sich am Völkermord nicht beteiligten oder sich aktiv dagegen einsetzten. Die Täter kamen aus den Reihen der ruandischen Armee, der Präsidentengarde, der Nationalpolizei und der Verwaltung. Zudem spielten die Milizen der Impuzamugambi sowie vor allem der Interahamwe eine besonders aktive Rolle. Weite Teile der Hutu-Zivilbevölkerung beteiligten sich am Völkermord. Der Genozid ereignete sich im Kontext eines langjährigen Konflikts zwischen der damaligen ruandischen Regierung und der Rebellenbewegung Ruandische Patriotische Front (RPF).
Im Verlauf und im Nachgang der Ereignisse wurden die Vereinten Nationen und Staaten wie die USA, Großbritannien und Belgien wegen ihrer Untätigkeit kritisiert. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, aus welchen Gründen eine frühzeitige humanitäre Intervention nicht erfolgte, beziehungsweise warum die vor Ort stationierten Friedenstruppen der Vereinten Nationen, die United Nations Assistance Mission for Rwanda (UNAMIR), bei Ausbruch der Gewalt nicht gestärkt, sondern verkleinert wurden. Gegen Frankreich wurde überdies der Vorwurf erhoben, sich durch die militärische Unterstützung der ruandischen Regierung an den Verbrechen beteiligt zu haben.

Zwanzig Jahre danach. Im April 2014 wird in Ruanda wie vor zwanzig Jahren die Regenzeit beginnen, als dort die lange erahnbare Katastrophe ausbrach, eine Million Menschen wurden in hundert Tagen hingeschlachtet.
Warum wollen wir unseren Blick nun wieder nach Ruanda richten, uns diese Gräuel ins Gedächtnis rufen? – Ein Theaterstück über einen  Völkermord. Wir wollen daran erinnern und erlebbar machen, wie fragil unser menschliches Miteinander ist. Nach dem Holocaust schien es einhelliger Konsens: So etwas darf nie wieder geschehen. Aber das war Wunschdenken – und Ruanda ist nur ein Beispiel. Das Agieren des „Westens“ hat in diesem Geschehen eine erhebliche Rolle gespielt. Wir richten den Blick nach Ruanda und damit an all die anderen Orte, an denen Völker bewusst ausgelöscht werden sollten, weil wir  verstehen wollen. Wie dünn ist das Eis? Wie schmal der Grat humanen Zusammenlebens? Aber was genau können wir erzählen, darstellen, wo anfangen?

Eine Geschichte in 9 Objekten.
Wir haben etliche Berichte und Interviews gesehen und gelesen, in denen uns Menschen begegnet sind, die ihre Familien verloren haben, die selber wochenlang in den Sümpfen hockten oder die nun im Gefängnis sitzen, weil sie zu den zehntausenden gehören, die ihre Nachbarn massakriert haben. Wir haben die Berichte von UNO-Soldaten gesehen, die Erklärungen von Politikern gehört. Aber am Ende fragen wir uns: Wollen und können wir wirklich einen dieser Menschen darstellen, spielen? Wie werden wir unserer Situation als Suchende und Untersuchende am besten gerecht? Aus den vielen Berichten und Erzählungen stachen am Ende eine Reihe markanter Objekte heraus,  die von sich aus viel über die Geschehnisse von 1994 erzählen. Also suchten wir weiter nach Objekten und entschieden uns letztlich, die Geschichte von Ruanda 1994 in neun Objekten zu erzählen, zu untersuchen. In unserem Projekt Ruanda-Memory setzt sich aus neun ausgewählten Objekten ein unvollständiges Puzzle zusammen. - Was als Memory-Spiel beginnt, verspinnt sich zu einer berührenden Geschichte von Menschen und Menschlichkeit.

Ein Radio, eine Machete, ein Faxgerät, mein Laptop, eine Identity-Card, ein Stück Wellblech, ein Fußball, ein Blauhelm und eine Flasche Primus-Bier werden zu Berichterstattern, zu Handlungsträgern und Zeugen. - Dahinter erscheinen Lebensgeschichten und Berichte, eine Geschichte aus Einzelteilen, biografischen Versatzstücken und offiziellen Verlautbarungen. Hinter den Objekten tauchen die Menschen auf, die diese Objekte produziert, manipuliert und eingesetzt haben. In dem Versuch, das "Nichtsagbare" auszudrücken, hinter die Kulissen zu sehen und Zusammenhänge zu erschließen, die zunächst einmal nicht offensichtlich erscheinen, lassen wir "die Dinge sprechen". Viele Erzählungen von Überlebenden machen Auslassungen, in denen die Natur, die Leere und Gebäude zum Sprechen kommen. 

Auf der Soundebene erzeugt Tobias Herzz Hallbauer eine Collage aus verschiedenen Elementen. Er reproduziert den Klang eines Landes. Der Musiker untersucht die Radiostation des "Hate-Radios" und seiner Protagonisten, Musiktitel des Jahres 1994 sind zu hören und lassen damit auch die Frage aufkommen - was habe ich, was hast du im April 1994 getan?


"RUANDA-MEMORY. A story in nine objects."
Cie. Freaks und Fremde 's theatre project about the genocide in Rwanda 1994, asking questions about how are we and our life are connected with human catastrophes all over the world like this.


23.10.2016

FREAKSHOW - @ Cargo Theater Litoměřice

"FREAKSHOW - The Best In Town", unsere Hommage an das Fremde, das Andere und die Freakshows vergangener Zeiten geht in LITOMĚŘICE vor Anker. Freakshow on the water! Cie. Freaks und Fremde ist zu Gast im Cargo Theater, dem Theaterschiff, das im Oktober und November 2016 in Litomerice und in Usti nad Labem vor Anker geht.
Eine deutsch-tschechische Grenzüberschreitung!

29.Oktober 2016 / 20.00 Uhr / 
LITOMĚŘICE/ VELKÁ MLÝNSKÁ


Skřítci, chiméry, mutace, které vznikly ze spodiny cirkusu. Navštivte lidskou ZOO, nechte se zachvátit vlkodlakem, rybí dámou či plovoucí pannou! Buďte u narození bastarda! Poslechněte si nejdelší nadávku světové literatury a nechte se svést přeludy. Následujte nás na polyglotním dějišti plného překrucování a deformací! Siamská dvojčata na širém moři - sirény, které čekají na pláži - a bezhlavý muž vyprávějící o cestě, kteoru nikdy nepodnikl. Seznamte se s monstry a cizími lidmi - tato Freakshow je nejlepší ve městě!


Aus dem Bodensatz des Zirkus sind sie auferstanden: Kobolde, Chimären, Mutationen. Von den Side Shows fahrender Schausteller, von Phantasmagorien und Geisterbahnen haben sich Sabine Köhler und HeikiIkkola zu ihrer Freakshow inspirieren lassen.
Besuchen Sie den Menschenzoo, lassen Sie sich vom Blutrausch des Werwolfs überwältigen! Erleben Sie die Fischdame und die schwebende Jungfrau! Sehen Sie die Geburt eines Bastards! Hören Sie die längste Schimpfrede der Weltliteratur und lassen Sie sich von Traumbildern verführen. Seien Sie Voyeur beim Blick in Ihr eigenes Spiegelzerrbild! Folgen Sie uns auf den polyglotten Rummelplatz der Verrenkungen und Verbiegungen! Siamesische Zwillinge auf hoher See – gesichtslose Sirenen warten am Strand – und der Mann ohne Kopf erzählt von einer Reise, die er niemals machte. Meet the freaks and the strangers – this Freakshow is thebest in town!



10.10.2016

BOWIE is back! - "Loving The Alien" in Hamburg

LOVING THE ALIEN
Landung auf dem Planeten Erde mit Songs von David Bowie

Cie. Freaks und Fremde und Sønderling erwecken den Popstar auf der Bühne zum Leben und nehmen seine Songs zum Anlass, sich in unserer Welt zu verirren.

22.Oktober um 20.00 Uhr 


DAS TEAM
Sabine Köhler, Heiki Ikkola - Performance, Regie

Sønderling - Arrangements und Live-Musik

Nikolaus Woernle - Studio-Mixing und Mastering 

Max Reiniger - Mitarbeit Regie

Suse Wächter, Ida Herrmann - Puppenbau

Peter Tirpitz - Bühnenbau

Marco Prill - Video

Josia Werth - Licht 

Beate Oxenfahrt - Technische Einrichtung 

Judith Hellmann - Produktionsleitung

Jean Sebastian Nass - Grafik, Fotos 

In der Person von David Bowie liegt ein verstörender Charme, der uns interessiert.
Man schaue sich einfach das Gesicht von Bowie an: Bleich, zwei Augen, die in verschiedenen Farben leuchten, Haare in Orangerot und Züge, die so scharf geschnitten wie weich sind, schön und fremd. – Ein Außerirdischer mit der Aura der Einsamkeit des Superstars. 
Den dramaturgischen Faden durch das Stück bilden die Songs von David Bowie, in den Arrangements von Sønderling.
Ausgangspunkt für das neue Stück der Cie. Freaks und Fremde ist das Schaffen des Popkünstlers David Bowie, die Suche nach der bei ihm immer wieder auftauchenden Figur des „Alien“ und die irritierende Feststellung, sich mitten in der gewohnten Welt auf einem fremden Planeten zu befinden.
Der Alien, der Fremde, ist bei Bowie immer wieder eine zentrale Figur.
Wie nimmt ein Fremder, ein Außerirdischer unsere Welt wahr?
Ist es nicht manchmal sogar sehr hilfreich und erhellend, eine solche Perspektive selbst einzunehmen, um uns und unser Tun in der Welt besser zu verstehen?
Vor den Augen der Zuschauer entrollt sich ein Panorama von Abgründen, Hoffnungen, Lebensentwürfen. Zu Gast im eigenen Leben.
Die Darsteller in dieser Versuchsanordnung sind Forscher und Versuchskaninchen zugleich, Entertainer, Projektionsfläche und Spiegel. Dabei bedienen sie sich verschiedener Materialien, Puppen, Projektionen und ihrer eigenen Körper. Wir landen auf der Erde und schauen uns um – „believing the strangest things – loving the alien …“

29.09.2016

ELDORADO / Die Suche geht weiter! / 07.-08.10.2016 im Societaetstheater Dresden

ELDORADO / 07.-08.Oktober 2016 um 20.00 Uhr

im Societaetstheater Dresden

Nach der gefeierten Premiere im LAB 15 geht es für unsere neue Produktion ELDORADO weiter im Societaetstheater Dresden, unserem Kooperationspartner seit nunmehr vier Jahren.

Andreas Herrmann von den Dresdner Neuesten Nachrichten sah unsere Premiere so:
"Eldorado als paradiesischer Sehnsuchtsort - das mystische Gold- im Hochland Kolumbiens nahe Bogotá ist das Ziel der aktuellen Reise der Compagnie Freaks und Fremde. Doch aktuelle politische Implikationen wie just beigelegter Bürgerkrieg, der Drogensumpf und -export spielen kaum eine Rolle, dafür aber das Leid der Bevölkerung unter Kolonialismus plus Imperialismus. Und das fein destilliert aus den leibhaftenden Beobachtungen, die eine zweimonatige Reise von fünf der sechs Mitspieler mit sich brachte und nun - gehörig abstrahiert, aber sehr empathisch in einer phantasievollen, dynamischen wie farbenfrohen Performance umgesetzt. ...
Dass die Freaks selbst generell  enorm körperlich und dabei elegant agieren, ist kein Geheimnis, hier ist der echte Tanz - immer wieder geschickt verwoben mit mystischem Maskenspiel und sauberen textlichen Narrationen - allerdings Sache der Jugend in Form eines Trios der JuWie Dance Company: Jule Oeft, Yamile Navarro und Alexei Bernard wirbeln so augenfreudig über die Bühne. ...
Das Tanztrio spielt und spricht dabei nicht nur die großen Szenen mit, sondern sorgt für enormen Wirbel in allen passenden Stilen, gern auch mit hochhackigen Damenwaffen. Auch haben sie jenseits der gemeinen Latino-Betörung große Soloauftritte: Jule Oeft als Papagei, der anfangs wie eine südliche Schwarze Witwe die Bühne erobert. Oder Yamile Navarro, die den derben Ritter von maskulin steppender Gestalt - Alexei Bernard wurde ob der Geschwindigkeit bei der Premiere mit Szenenapplaus bedacht - bezirzt. Auch diese Metapher, gemünzt auf die erste Begegnung von Eroberern und Einheimischen vor 524 Jahren und zwe Tagen, funktioniert mit ambivalenter Eleganz. ... Gier plus Inquisition haben nicht nur tiefe Spuren hinterlassen, sondern letztlich auch ganze Kulturen weitestgehend domestiziert - ein bleibendes Trauma von ganz Lateinamerika. Das prangert der Abend schwungvoll leichtfüßig, aber tiefschürfend an, ohne je belehrend zu wirken. Massgeblich tragen dazu auch Daniel Williams als hintergründiger Live-Musiker wie DJ und Josia Werth mit einer perfekten Lichtregie bei. So reiht sich Eldorado an der Spitze in eine Reihe von fruchtbaren Kooperationen mit dem Societaetstheater. Nach "Ruanda-Memory", "West-Östlicher Diwan # reloaded", "Goodbye Eden", sowie "Songs For Bulgakow" und "Loving The Alien" ist es bereits die sechste Perle für einen der immer rareren Anker für die Freie Bühnenszene in der gefühlten Hochkulturhauptstadt ..."

https://vimeo.com/184981047
TRAILER
Tickets online auf der Website des Societaetstheaters.


25.09.2016

ZUGVÖGEL im Societaetstheater Dresden

ZUGVÖGEL 

Hommage an menschen auf der flucht

Am 28./29.SEPTEMBER 2016 / 20.00 Uhr 
Societaetstheater Dresden


Seit zwei Jahren recherchiert die Cie. Freaks und Fremde zum Thema Flucht und sammelt Geschichten von Menschen aus aller Welt, die ihre Heimat verlassen haben. Die Gründe loszugehen sind unterschiedlich, immer aber ist der Weggang mit Schmerz und zweifelnden Fragen an die Zukunft verbunden.
Zusammen mit der deutsch-israelischen Schauspielerin Ariella Hirshfeld, dem ivorischen Schauspieler Momo Ekissi, dem iranischen Schauspieler Shahab Anousha und dem britischen Musiker und Komponisten Daniel Williams entsteht ein poetisches Kaleidoskop von Porträts.
Menschen erinnern sich, rollen ihre Geschichten vor uns aus und suchen Halt.
Die Inszenierung setzt die Arbeit zum Thema Flucht fort, die 2014 gemeinsam mit dem Freiburger Cargo-Theater startete. Boris Gruhl schrieb im "Sonntag" dazu: "Ein wichtiges Stück zur rechten Zeit. Hier wird kein Zeigefinger erhoben, hier wird sogar herzhaft gelacht, hier wird gestaunt über die Bildkraft dieser Inszenierung von Heiki Ikkola. Er mischt die Formen des Theaters gekonnt, das Lachen und das Weinen sind nahe beieinander, eben noch zärtliche Klänge der Erinnerung, dann harte Befehlstöne aus Lautsprechern und lautes Hundegebell. Keine dieser Reisen kommt ans Ziel."
Im Rahmen der Initiative #WOD Weltoffenes Dresden und der Interkulturellen Tage.

Das Team

Darsteller/innen: Ariella Hiershfeld, Shahab Anousha, Momo Ekissi
Musik: Daniel Williams
Regie: Heiki Ikkola

AM FLUSS / AT THE RIVER - gestrandet / Noch drei Tage Theaterzelt im Alaunpark Dresden

Liebe Freunde der unbekannten Unterhaltung!
Das Theaterzelt im Alaunpark ist ein Ereignis - für unsere Zuschauer, und ebenso für uns.
Wir proben, zeigen nachmittags kleine Ausschnitte und Improvisationen, wir kommen mit vielen Leuten ins Gespräch und spielen jeden Abend eine Vorstellung.


Das ist der Plan für die nächsten Tage:

Montag - 26.09.2016:
15.00 / 16.00 / 17.00 Uhr - Szenen, Improvisationen
20.00 Uhr - Vorstellung "gestrandet" mit Jule Oeft, Sabine Köhler, Yamile Navarro, Shahab Anousha, Momo Ekissi, Heiki Ikkola, John Moran, Davoud Rashidi, Daniel Williams.

Dienstag - 27.09.2016:
15.00 / 16.00 / 17.00 Uhr - Szenen, Improvisationen
20.00 Uhr - Vorstellung "gestrandet" mit Ariella Hirshfeld, Jule Oeft, Sabine Köhler, Yamile Navarro, Shahab Anousha, Momo Ekissi, Heiki Ikkola, John Moran, Davoud Rashidi, Daniel Williams.

Mittwoch - 28.09.2016:
15.00 / 16.00 / 17.00 Uhr - Szenen, Improvisationen
20.00 Uhr - Vorstellung "gestrandet" mit Jule Oeft, Yamile Navarro, Sabine Köhler, Ahsan Nadeem Sheikh, John Moran, Heiki Ikkola, Tobias Herzz Hallbauer.
Anschließend Abschlusskonzert mit THE MYSTERIOUS KHILKHAL.


19.09.2016

AM FLUSS / AT THE RIVER "gestrandet" - opening night 22.09.2016 im Theaterzelt Alaunpark Dresden

Ein kleines Zirkuszelt im Alaunpark der Dresdner Neustadt - das ist eine Einladung an Passanten, Stadtbewohner und Gäste, man erwartet Zirzensisches, Heiteres ... in den Geschichten, die hier erzählt werden, geht es um Flucht, um das Ankommen, die Schwierigkeiten mit dem Ankommen, um Sehnsucht, Heimweh und Begegnungen. Zusammen mit Darstellern und Musikern von vier Kontinenten entdeckt die Cie. Freaks und Fremde Bilder, Lieder, Texte und Geschichten von Flucht, Fremdsein und Ankommen, und bleiben damit den Gedanken ihrer ersten gemeinsamen Arbeit "FREMDE" treu und auf der Spur.

Am Eröffnungsabend / 22.09.2016 um 20.00 Uhr / gibt es zunächst eine herrliche Begrüßung mit  John Moran (Szenen aus "Amsterdam"), einer Short-Version "Freaskshow" der gastgebenden Compagnie und eine Konzertperformance des allseits geschätzten Sønderling.


 Come in and see!!!


Im Rahmen des Kunstfestes AM FLUSS.
Ausgerichtet vom Societaetstheater Dresden und dem Kunsthaus Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und vom Fonds Darstellende Künste.
 

17.09.2016

AM FLUSS - gestrandet / Theaterzelt im Alaunpark Dresden



AM FLUSS / AT THE RIVER- gestrandet
22. -28.September 2016 / Alaunpark, Dresden-Neustadt

Öffentliche Proben, Präsentationen, Aufführungen, Konzerte, Gespräche in einem kleinen Zirkuszelt am Fuße im Alaunpark, im Herzen der Stadt Dresden. / Das ist eine Einladung an Passanten, Stadtbewohner und Gäste, man erwartet zirzensisches, heiteres … In den Geschichten geht es um Flucht, um das Ankommen, die Schwierigkeiten mit dem Ankommen, um Sehnsucht, Heimweh und Begegnungen. – Zusammen mit Darstellern und Musikern von vier Kontinenten, denen sie im Laufe unserer zehnjährigen Arbeit begegnet sind, entdeckt die Cie. Freaks und Fremde Bilder, Lieder, Texte und Geschichten von Flucht, Fremdsein und Ankommen, und bleiben damit den Gedanken ihrer ersten gemeinsamen Arbeit „FREMDE“ treu und auf der Spur.

Das Programm:

Do 22.09.2016 
 20.00 Uhr - Eröffnungsabend.
"Gestrandet N°1 – New York, Amsterdam, Bangkok, Freakstadt“
Performance, Stories, Tanz. / „Etudes“ von John Moran, Sønderling, „Freakshow – special“.

Fr 23.09.2016                      
15.00 – 18.00 Uhr - 3 Zwanzig-Minuten-Aufführungen.
15.00 Uhr           „Gestrandet N°2 – Teheran, Berlin“
16.00 Uhr           „Gestrandet N°3 – Berlin, London, Dresden“
17.00 Uhr           „Gestrandet N°4 – Im Fluss“
20.00 Uhr           „Gestrandet N°5 – Teheran, Berlin, London, Dresden, alles im Fluss“ Performance, Tanz, Stories mit Shahab Anousha, Sabine Köhler, Jule Oeft, Yamile Navarro, Heiki Ikkola, Frieder Zimmermann.
Im Anschluss Konzert mit Frieder Zimmermann und Vladimir Vaclavek.

Sa 24.09.2016                   
15.00 – 18.00 Uhr   3 Zwanzig-Minuten-Aufführungen.
15.00 Uhr           „Gestrandet N°6 – Lahore“
16.00 Uhr           „Gestrandet N°7 – Isfahan, Shiraz, Weimar“
17.00 Uhr           „Gestrandet N°8 – Abidjan“
20.00 Uhr           „Gestrandet N°9 – Lahore, Teheran, Isfahan, Abidjan“ –
Performance, Stories, Tanz mit Ahsan Nadeem Sheikh, Davoud Rashidi, Shahab Anousha, Momo Ekissi, Daniel Williams.

Anschließend „Freakshow – special“.

So 25.09.2016                    
11.00 Uhr           Theaterfrühstück für Familien.
„Der Prinz von Persien“ – Geschichte und Tanz mit Ahsan Nadeem Sheikh.
 15.00 – 18.00 Uhr     3 Aufführungen für Familien.
15.00 Uhr           „Die Gebrüder Grimmig“ – Mit Heiki Ikkola und Hanno Wuckasch.
16.00 Uhr           „Der Bumerang“ – Geschichte von und mit Momo Ekissi.
17.00 Uhr           „Der Prinz von Persien“ – Geschichte und Tanz mit Ahsan Nadeem Sheikh.

 Mo 26.09.2016         
15.00 – 18.00 Uhr   3 Zwanzig-Minuten-Aufführungen.
15.00 Uhr           „Gestrandet N°10 – Mexico, Coqui“
16.00 Uhr           „Gestrandet N°11 – Nowhere“
17.00 Uhr           „Gestrandet N°12 – Berlin, London, Dresden, …“ 
20.00 Uhr           „Gestrandet N°13“ – Bogotá, Mexico, Albania, Coqui, Eldorado …“ – Performance, Tanz, Stories mit Sabine Köhler, Jule Oeft, Yamile Navarro, Heiki Ikkola, Momo Ekissi, Daniel Williams. Anschließend Montagsbar mit Gesprächen und Diskussion.

Di 27.09.2016           
15.00 – 18.00 Uhr     3 Zwanzig-Minuten-Aufführungen.
15.00 Uhr           „Gestrandet N°13 – Täbris, Teheran, Hannover“
16.00 Uhr           „Gestrandet N°14 – Abidjan, Teheran, Berlin“
17.00 Uhr           „Gestrandet N°15 – Eldorado“ 
20.00 Uhr           „Gestrandet N°16 – Täbris, Teheran, Hannover, Berlin, Abidjan, Shiraz, Weimar“ - Performance, Tanz, Stories mit Ariella Hirshfeld, Momo Ekissi, Sabine Köhler, Heiki Ikkola, Shahab Anousha, Daniel Williams.

Mi 28.09.2016           
15.00 – 18.00 Uhr    3 Zwanzig-Minuten-Aufführungen.
15.00 Uhr           „Gestrandet N°17 – New York, Dresden“
16.00 Uhr           „Gestrandet N°18 – Dresden, New York“
17.00 Uhr           „Gestrandet N°19 – Paradise"
 20.00 Uhr           Gestrandet N°20 – At The River, Arriving“ – Abschlussperformance mit John Moran, Sabine Köhler, Jule Oeft, Yamile Navarro, Heiki Ikkola, Tobias Herzz Hallbauer, Davoud Rashidi.
Anschließend Konzert mit The Mysterious Khilkhal (das Bandquartett der Banda Internationale). 

Andernorts:

28./29.09.2016 - 20.00 Uhr            
Societaetstheater Dresden        
„Zugvögel - Hommage an Menschen auf der Flucht“ 
(Theaterstück der Cie. Freaks und Fremde über Flucht, Suche und Ankommen mit Ariella Hirshfeld, Momo Ekissi, Shahab Anousha und Daniel Williams)

29.09.2016         
14.00 – 18.00 Uhr - Strassenperformances Prager Strasse, Neumarkt, Altmarktgalerie.

30.09.2016                           
14.00 – 18.00 Uhr - Strassenperformances Neumarkt, Hauptstrasse.
20.00 Uhr - Abschluss am Lagerfeuer im Garten des Societaetstheaters

Der Eintritt zu allen Vorstellungen im Zelt ist frei.
Besuchen Sie das Zelt auf dem Alaunplatz, dort finden Sie täglich aktuelle Informationen zum Programm. Die Künstler laden zu Gesprächen bei Wein, Wasser oder Wodka ein.

"Gestrandet" ist ein Projekt der Cie. Freaks und Fremde
im Rahmen des Festivals „AM FLUSS – Zu Kulturen des Ankommens entlang der Elbe“, ausgerichtet vom Societaetstheater Dresden und dem Kunsthaus Dresden.
Gefördert vom Societaetstheater Dresden, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und dem Fonds Darstellende Künste.

Künstlerische Koordination:       Heiki Ikkola
Produktionsleitung:                     Judith Hellmann
Technische Leitung:                    Josia Werth